3 Vorteile einer Content-Management-Lösung für Life-Science-Unternehmen
Hier sind drei Vorteile, die Life-Science-Unternehmen aus der Implementierung einer zentralisierten, globalisierten Lösung für das Content Management ziehen können.

Eines ist sicher. Wie René Affolter, Global Business Development Director bei gateB, bei der Eröffnung unseres jüngsten Webinars sagte: «Alte Methoden des Content Management funktionieren nicht mehr.»
Life-Science-Organisationen sind von dieser Herausforderung besonders betroffen. Zusätzlich zu den Schwierigkeiten, die alte Content-Management-Methoden mit sich bringen – wie beispielsweise die Messung des ROI oder des Kundenengagements – müssen Life-Science-Unternehmen auch über die regulatorischen Anforderungen an ihre Inhalte nachdenken.
In unserem Webinar mit unserem Partner Aprimo haben wir uns mit dem Content Lifecycle – von der Idee über die Erstellung und Genehmigung bis zur Publikation und Auswertung – beschäftigt. Wir sprachen über die Herausforderungen, vor denen die Content Teams stehen, und wie sie diese mit der richtigen Content-Management-Lösung bewältigen können.
Hier sind drei Vorteile, die Life-Science-Unternehmen aus der Implementierung einer zentralisierten, globalisierten Lösung für das Content Management ziehen können.
#1: Ordnungsgemässe Kontrolle und Einhaltung von regulatorischen Vorschriften
Kleinere Life-Science-Unternehmen machen sich oft Sorgen über die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für ihre Inhalte. Mit zunehmender Grösse der Unternehmen wächst auch diese Sorge.
Für Life-Science-Unternehmen mit Standorten auf der ganzen Welt ist es eine grosse Herausforderung, ihre Inhalte zu verwalten und sicherzustellen, dass sie den Vorschriften entsprechen und verfügbar sind, falls sie sich einer Prüfung stellen müssen.
Zumindest ist das ohne eine zentralisierte Lösung der Fall. Stellen Organisationen auf ein zentrales Content-Management-System um, werden die Überprüfungsprozesse optimiert. Es wird für die richtigen Personen einfacher, die richtigen Genehmigungen auf die richtigen Inhalte anzuwenden. Und für den Fall, dass die Organisation überprüft wird, haben wir mit einer Content-Management-Lösung eine Reduzierung der Reaktionszeit um bis zu 91 % festgestellt.
Brett Molotsky, Industry Vice President bei Aprimo, sagte während des Webinars: «Inhalte müssen für die richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort auffindbar, übersetzbar und zugänglich sein.» Mit der richtigen Lösung ist die Zugriffsverwaltung integriert. Es wird sichergestellt, dass die richtigen Personen auf die von ihnen benötigten Materialien zugreifen können – alles unter Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.
#2: Mehr Effizienz und bessere Insights
Die Produktion von Inhalten sollte immer an die strategischen Ziele Ihres Unternehmens gebunden sein. Wenn Sie jedoch nicht alle Ihre Inhalte sehen, geschweige denn verfolgen können, ist es unmöglich, die Leistung anhand Ihrer KPIs zu überwachen. «Wenn Sie keine vollständige Content-Management-Plattform haben, wird es sehr schwierig, Erkenntnisse und Analysen über die Nutzung dieser Inhalte und ihren Wert auf dem Markt zu erhalten», erklärt Molotsky.
Mit einer zentralisierten Lösung haben Sie die Möglichkeit zu sehen, wie Inhalte genutzt werden und wie sie sich verhalten, wenn sie auf bestimmten Kanälen an bestimmte Zielgruppen vermittelt werden.
#3: Globale Verfügbarkeit und Möglichkeiten zur Wiederverwendung
Life-Science-Organisationen haben in der Regel eine breite Palette von Inhalten: Inhalte in und auf ihrer Verpackung, Werbeinhalte wie Verkaufsmaterial, Web-Inhalte, Anzeigen, Inhalte für Social Media sowie «nichtwerbliche» Inhalte wie z.B. Bildungsmaterialien.
Mit anderen Worten, Life-Science-Organisationen erstellen in der Regel sehr viele Inhalte, wobei jeder der Inhaltstypen unterschiedliche Inhaltslebenszyklen und regulatorische Anforderungen hat. Leider verwenden viele der Organisationen diese Inhalte nur einmal und an einem Ort.
Mit einer Content-Management-Lösung hat Ihr Unternehmen die Möglichkeit, Inhalte einfach durch den Lebenszyklus zu führen, auf genehmigte Inhalte zuzugreifen und sie an den lokalen Markt anzupassen. Anstatt unzählige Stunden für die Erstellung von Assets für jeden einzelnen Markt aufzuwenden, können Sie mehr aus den bereits vorhandenen Inhalten herausholen.
Dadurch wird auch das Problem beseitigt, mit dem einige Organisationen in der Zusammenarbeit mit Agenturen konfrontiert sind. Wenn Ihr Content in Ihrer Content-Management-Lösung lebt – und nicht in den Händen einer Agentur – können Sie ihn schnell finden und anpassen, wann immer es nötig ist.
Messbare Vorteile einer Lösung für das Enterprise Content Management
Während des Webinars fragten wir die Teilnehmer, wie sie derzeit ihre Inhalte verwalten. Davon gaben 36% an, dass sie immer noch mit Spreadsheets arbeiten; 36% sagten, dass sie nur Tools für die Inhalte verwenden, die hohe gesetzliche Anforderungen einhalten müssen; und nur 12,5% meinten, dass sie eine vollständige Content-Management-Lösung im Einsatz haben.
Bei Organisationen, die eine umfassende Content-Management-Lösung einführen, haben wir Ergebnisse wie die folgenden gesehen:
Bei einem weltweit führenden Pharma-Unternehmen konnte die Markteinführungszeit um 33% verkürzt werden.
Bei einem anderen Unternehmen wurden durch Vereinfachung und Standardisierung ihrer Inhaltsprozesse acht Marketing-Technologie-Systeme überflüssig.
Ein anderes Unternehmen konnte die Anzahl der produzierbaren Werbematerialien um 41% erhöhen.
Wo fangen Sie also an?
Im Webinar empfahlen unsere Experten folgende fünf Schritte:
Analysieren Sie Ihre aktuellen Prozesse und Systeme. Was funktioniert? Was nicht?
Bewerten Sie Ihre Risiken. Welche regulatorischen Fragen oder andere Probleme könnten auf Sie zukommen?
Denken Sie über Ihre Ziele für die Implementierung einer zentralisierten Lösung für das Content Management nach. Was möchten Sie erreichen? Wie messen?
Erstellen Sie eine Liste von Schlüsselprozessen. Beginnen Sie klein mit den grössten verbesserungsbedürftigen Bereichen.
Definieren Sie ein Team, um anzufangen. Sie brauchen die Zustimmung der wichtigsten Interessenvertreter und Sie brauchen Ressourcen, um die Arbeit bei der Suche nach der richtigen Lösung und deren Implementierung zu leisten.